Die Graugans (Anser anser) - Ente (Entenverwandte)


Die Graugans ist die Stammform unserer weißen Hausgans. Mit Ihren 74-84 cm ist Sie die größte und kräftigste "graue Gans". Sie wiegt ungefähr 4 kg, das Männchen ist etwas größer als das Weibchen. Durch die Verhaltensstudien von Nobelpreisträger Konrad Lorenz wurde die Graugans weltberühmt.

 

Die Graugans hat einen massiven, keilförmigen, blass orangefarbenen Schnabel, im Flug oberseits leuchtend hellgraues Flügelfeld und zweifarbige Unterflügel. Man findet die Graugans häufig in Feuchtgebieten und Seenplatten mit Schilfbeständen. Die Graugänse sind Zugvögel - ihre Winterquartiere liegen in Nord- und Mitteleuropa. Sie brüten bei uns an Teichen und Seen, an Flüssen und in Feuchtgebieten die mit Gräben durchzogen sind und eine üppige Ufervegetation vorzuweisen haben. Graugänse bleiben ein Leben lang zusammen.

 

Die Graugans hat eine Jahresbrut, in der Zeit von März bis Juni. Sie legt 4 bis 9 schmutzig weiße Eier. Das Weibchen brütet ca. 28 Tage. Während dieser Zeit bewacht das Männchen das Nest und vertreibt alle Störenfriede. Die Graugans Küken, werden auch Gössel genannt, zählen zu den Nestflüchtern.

Quelle: Kosmos Naturführer