Januar 2021

Im Winter kommt sie gerne zum Futterhaus und zeigt sich selten scheu. Als Höhlenbrüter baut sie ihr Nest eigentlich in Baumhöhlen oder Felsspalten, nimmt aber auch gerne Nistkästen an. Die Kohlmeise hat uns auch in diesem Winter in unserem Garten besucht. Im Sommer besteht die Nahrung hauptsächlich aus Insekten und deren Larven, Schmetterlingsraupen, Spinnen und Blattläusen. Im Winter fressen sie mehrheitlich Samen. Kohlmeisen zählen hauptsächlich zu den Standvögeln und verbringen das ganze Jahr in Deutschland. Jungvögel wandern teilweise im Herbst in südliche Regionen.

                                                                                                                                   Quelle: NABU



Februar 2021

Aufgeplustertes #Tannenhuhn Männchen während der Balz im Terra Nova NP -Neufundlan. Das Tannenhuhn (Falcipennis canadensis) ist ein nord-amerikanischer Hühnervogel aus der Familie der Fasanenartigen. Es erreicht eine Körperlänge von 38 bis 45 Zentimeter. Die Flügelspannweite beträgt 50 bis 60 Zentimeter. Das Männchen ist großteils grau-braun befiedert mit einer schwarzen Brust mit weißer Strichelung auf der Seite, einer schwarzen Kehle. Der schwarze Schwanz hat bei der Nominatsform kastanienbraune Spitzen. Während der Brutzeit schwillt dem Männchen ein roter Kamm über dem Auge.

Das Weibchen ist bei beiden Unterarten braun gesprenkelt mit dunklen und weißen Strichen auf der Unterseite.

                                                                                                                                                                                                                                 Quelle: Wikipedia, eigene, Flyer Terra Nova NP.



März 2021

Die alljährlichen Amphibien Wanderungen haben wieder begonnen... "bufo bufo" ist ebenfalls wieder mit dabei - die #Erdkröte trägt Ihren „Mann“ auf dem Rücken... naja, er ist ja auch nur halb so schwer und groß wie sie 😉. Um sicher über die Straßen zu Ihren Laichplätzen zu gelangen, überqueren sie dabei oft die Straßen - also aufgepasst beim Autofahren.



April 2021

Als Schlafplatz sucht sich der #Aurorafalter am liebsten das Wiesenschaumkraut aus. Gleichzeitig dient das Wiesenschaumkraut auch zur Eiablage und Nahrungsaufnahme, daher besser nicht so oft den Rasen mähen! Während Männchen an den Vorderflügeln eine auffällig orangefarbene Stelle besitzen, sind die Flügel der Weibchen rein weiß. Typisch für beide Geschlächter ist, dass sich mittig auf der Oberseite der Vorderflügel ein kleiner, schwarzer Punkt befindet. Weil die Weibchen nahezu rein weiße Vorderflügel haben, können sie bei flüchtiger Betrachtung mit anderen Weißlingsarten verwechselt werden.


In Deutschland, Österreich und der Schweiz können Aurorafalter vom Frühling bis in den Sommer beobachtet werden. Anfang April beginnt die Flugzeit der erwachsenen Individuen; sie dauert bis in den Juni. Ab Ende März lassen sich die Tiere lediglich in wärmebegünstigten Gebieten schon beobachten. Wo es tendenziell eher relativ kühl ist - zum Beispiel in Höhenlagen -, fliegen Aurorafalter erst ab Mitte oder gar Ende April. Ihre Flugzeit kann dort bis in den Juli dauern.                                                                                                         Quelle: NABU NRW



Mai 2021

Ein wahrer Akrobat der Lüfte und dazu noch einer der farbenprächtigsten Vögel in Europa ist der #Bienenfresser. Auf unserem Monatsfoto Mai umrahmte dieses Männchen eine Vielzahl von herrlichen Mohnblumen, ob er damit beim bezirzen seines Weibches mehr Glück hatte, als andere? Für die Brut & Jungenaufzucht graben die kolonie-brütenden Vögeln rund 1,5 m lange Höhlen in Steilwände. Der Schnabel des Bienenfresser ist lang & etwas gebogen und sie haben kurze Schwanzspieße. Der Bienenfresser wird ca. 25 - 29 cm groß und liebt offene, reich strukturierte & im Sommerhalbjahr warme Landschaften mit höheren Büschen oder Bäumen als Ansitzwarten. 

 



Juni 2021

Jeder kennt den „brummenden Geweihträger“, doch gesehen haben ihn die wenigsten. Dieses #Hirschkäfer Männchen erreicht ca. 9 cm, er ist damit unser größter Käfer. Auch ist er besonders geschützt, da er überaus selten ist. Mit den „Geweihen“, den rund 3 cm langen Oberkiefern, nehmen die Männchen keine Nahrung auf. Nur bei Rivalenkämpfen & zum Festhalten der Weibchen während der Paarung werden sie gebraucht. Von Mitte Juni bis Ende Juli schwärmen die Käfer mit lautem Brummen in Laubwäldern herum. Sie lieben besonders alte Eichen. Sie benötigen beide für die Reifung ihrer Keimzellen Baumsaft, der bestimmte Pilze enthält. Den finden sie an Wundstellen eines Baumes. Der Saft aus solchen Baumwunden fließt häufig mehrere Jahre. Für die Aufnahme von Säften sind Unterkiefer & Unterlippe des Hirschkäfers besonders ausgebildet. In den letzten 100 Jahren haben wir den Käfern immer weniger geeignete Brutsubstrate gelassen. Auch an Saftleckstellen mangelt es. Hauptursache liegt in der Intensivierung der Forstwirtschaft & dem damit einhergehenden Verlust von Alt- und Totholz. Daher ist der Hirschkäfer in manchen Regionen bereits völlig verschwunden.                  (Quelle: NABU)