Hier findet Ihr eine Auswahl unserer Monatsbilder für das Jahr 2019


September 2019

Ein erfrischendes Bad nimmt dieses Schwarzkehlchen - ein Männchen im Prachtkleid. Das erkennt man am  schwarzen Kopf und schwarzer Kehle, ebenso ist der Schwanz dunkel gefärbt. An den Halsseiten zeigen sich ausgedehnte weißliche Flecken. Die Brust ist auffallend rostrot gefärbt und die Bauchseite weist eine bis ins Hellgraue gehende Färbung auf.  Das Weibchen ist deutlich blasser in seinem Gefieder. 



August 2019

Diese Kleinlibelle hat für einen Moment inne gehalten und so konnten wir sie früh morgens kurz nach Sonnenaufgang fotografieren. Bei den Kleinlibellen sind die Augenpaare deutlich voneinander getrennt, Vorderflügel und Hinterflügel sind nahezu gleich. In Ruhestellung können die Flügel über dem Körper zusammen gelegt werden, was sehr häufig der Fall ist. Wir vermuten, dass es sich bei diesem Exemplar um eine Weidenjungfer handelt.



Juli 2019

Jedes Jahr ziehen bis zu 800 Eisberge an der Küste vor Neufundland vorbei. An der sogenannten "Iceberg Alley" wandern die Eisberge von Westgrönlands Gletschern bis in den Süden Neufundlands. Eisberge sind Abbruchstücke dieser Gletscher, den Vorgang bezeichnet man als "kalben", gebildet durch Schneefälle in über tausenden von Jahren. Der Schnee wurde durch das Eigengewicht zusammengepresst & formte so das Eis. Alle Eisberge bestehen daher aus Süßwasser & sind über tausende Jahre alt. Der größte Teil der Eisberge jedoch liegt unter Wasser!



Juni 2019

Auf Cape St. Mary´s, einem Vogelreservat auf der Avalon-Halbinsel in Neufundland, konnten wir am dortigen 61 Meter hohen Vogelfelsen die rund 24.000 große Kolonie der Basstölpel beobachten. Unverwechselbar ist der relativ große Basstölpel aufgrund seiner Gesichtsmaske und dem cremegelben Kopf, sowie seiner außerordentlichen Flugfähigkeit. Im Flug erkennt man seine langen, schwarzen Flügelspitzen. Brütende Vögel können bis zu 3 1/2 Kilogramm schwer werden. Die Spannweite der Flügel beträgt rund 1,80 Meter. Das Bild entstand während der Zeit der Brutzeremonie & dem Nestbau.



Mai 2019

Wo das Eichhörnchen ursprünglich mal herkommt, ist bis heute unbekannt. Sein Fell ist rotbraun, aber nicht alle Eichhörnchen haben diese charakteristische Rotfärbung, gelegentlich sind auch einige von Ihnen "schwarz" gefärbt. Es ist ein Allesfresser, überwiegend ernährt es sich von Nüssen, Samen, Insekten, Vogeleiern und Früchten. Das tagaktive Eichhörnchen hat seinen Lebensraum in Misch- und Laubwäldern. Die natürlichen Feinde des Eichhörnchens sind Marder & Greifvögel. Die Eichelkätzchen (so werden sie auch genannt) werden ca. 2 bis 5 Jahre alt, mit Ihren Krallen und dank Ihres Schwanzes der zum balancieren benutzt wird, können sie problemlos an Baumstämmen klettern, wie man auf unserem Bild erkennen kann! Einen Winterschlaf hält es nicht, deshalb werden eifrig im Sommer & Herbst Vorräte gesammelt & vergraben, aber nicht alle angelegten Vorratskammern werden im Winter gefunden.



April 2019

Wenn die Nächte im Frühjahr milder werden, machen sich die Erdkröten und auch andere Amphibien in Scharen zur Wanderung auf. Dabei stellt der Straßenverkehr für die auf Wanderschaft befindenden Tiere stellt für die größte Gefahr dar, da viele von ihnen dabei überfahren werden. Seit Jahren errichten Natur- & Tierschützer an kritischen Stellen sogenannte Krötenzäune oder bauen Tunnel, damit die Kröten sicher und wohlbehalten ihren Weg finden. Die Weibchen tragen dabei die Männchen während der Wanderung auf dem Rücken spazieren.



März 2019

Der Winter ist fast vorbei und schon sind die ersten Schneeglöckchen zu erblicken. Die kleinen Vorfrühlingsboten eröffnen den Reigen der Frühblüher oftmals schon, bevor der Schnee geschmolzen ist. Anfangs schützt ein kapuzenartiges Hochblatt die zarten Blüten vor strenger Kälte. Bei günstiger Witterung wagen sich die Blüten dann aus ihrem Versteck. Dabei geschieht Erstaunliches: Um die Schneedecke zu durchbrechen, produziert das kleine Zwiebelgewächs Wärme. Mit Hilfe des einsetzenden Stoffwechsels, der Umwandlung von Stärke zu Zucker, entwickeln die zarten Vorfrühlingsblüher eine Biowärme von etwa 8 bis 10 °C. Die lässt den Schnee um Stängel und Blätter schmelzen und sorgt gleichzeitig für die nötigen Wassergaben an den trockenheitsempfindlichen Zwiebelchen.

                                                                                                                                                                Quelle: www.gartenflora.de



Februar 2019

Wie ein zu klein geratener Buntspecht sieht der Mittelspecht auf den ersten Blick aus, dabei fehlt im der schwarze "Helm" und seine Stirn ist feuerrot und das sowohl beim Weibchen, als auch beim Männchen. Zum Überleben benötigt der Mittelspecht sehr viel Totholz und urwaldähnliche Laubwälder. Diese Art Wälder mit alten Laubbäumen und Totholz sind mittlerweile bei uns selten geworden und das wirkt sich auch auf den Bestand aus. Der Mittelspecht ist ein selten gewordener Gast in Deutschland. Er legt keine großen Distanzen zurück, auch nicht im Winter und gilt als standorttreu.



Januar 2019

Diesen strubbeligen Eichelhäher konnten wir beim Baden und sauberhalten seines Gefieders beobachten und fotografieren. Sein Name verdankt der Eichelhäher seiner Lieblingsspeise, der Eichel, davon kann er im Kehlsack bis zu 10 Stck. transportieren. Darüberhinaus mag er auch Nüsse, Bucheckern & Früchte. Er hat ein phänomenales Gedächtnis - findet er doch den Großteil der versteckten Eicheln im Winter in den Verstecken wieder. Der gescheite Waldvogel ist ein wahrer Stimmen-Imitator, er kann genauso einen Mäusebussard, als auch ein Graureiher imitieren.