Hier findet Ihr unsere Auswahl der Monatsbilder des Jahres 2018


August 2018

Ein fast schon seltener Anblick ist es, wenn man einen Steinkauz heutzutage zu Gesicht und vor die Linse bekommt. Er steht in Deutschland auf der "Roten Liste der bedrohten Tierarten" & gilt als "stark gefährdet". Hauptursache für den fortschreitenden Be-standsrückgang der kleinen Eule ist der Verlust an geeignetem Lebensraum. Die Rodung von Streuobstwiesen, eine Inten-sivierung der Landwirtschaft, als auch der Verlust und Rückgang extensiv genutzter Mähwiesen und Weiden tragen zum Rückgang bei. Die kleine Eule auf vergleichsweise langen Beinen würde möglicherweise ohne menschliche Fürsorge in Form von künstlichen Brutröhren aussterben. Auch das Beringen des Steinkauznachwuchs ermöglicht es, den weiteren Lebensweg der Tiere zu verfolgen  – und somit die seltenen Tiere zu schützen.



Juli 2018

Unverwechselbar ist der bunt schillernde #Eisvogel. Als Ansitzjäger bevorzugt er klare, saubere und langsam fliessende Gewässer; da er vor dem Sturzflug (Stoßtauchen) ins Wasser seine Nahrung erst lokalisieren muss. Der Eisvogel ist ein Indikator für gesunde Gewässer. In dicht bevölkerten und stark industrialisierten Gebieten ist er mittlerweile eine ausgesprochene Seltenheit.



Juni 2018

Schon die alten Römer führten den Jagdfasan aus Vorderasien ein und hielten sich die auffälligen Vögel als Nahrungsquelle, oder aber als schmuckes Beiwerk am Hofe. Die europäischen Adeligen und Fürstenhöfe haben nach und nach diese Mode übernommen, es entstanden die ersten Fasanerien und Volieren. Zum Wildvogel wurde der Fasan allerdings erst im 18. Jahrhundert, als die ersten Tiere für die Jagd ausgewildert wurden. Seither schreitet er auch bei uns über Felder und Wiesen.



Mai 2018

Seine fächerförmige, aufgerichtete Federhaube ist einzigartig - die im Flug kontrastreich schwarz-weiss gebänderten Flügel und die flatternde Flugweise erinnern an einen Schmetterling. Der wärmeliebende Wiedehopf ist deutlich von Klimaschwankungen betroffen. Somit wird er sicherlich auch in Zukunft zu den eher seltenen Erscheinungen in unserer heimischen Vogelwelt zählen. Am Boden ist der Wiedhopf oft ersteunlich schwer zu sehen. Seine überwiegend orangebraune Gefiederfärbung fällt nicht besonders auf, die Federhaube ist angelegt, der lange, gebogene Schnabel im Bodenbewuchs verborgen.



April 2018

Da er als einer der ersten Zugvögel aus seinen Winterquartieren im Mittelmeeraum zurückkehrt, läutet für uns der Hausrotschwanz ab März den Frühling ein - wenn auch bei uns ab und an noch winterliche Temperaturen herrschen. Das Männchen ist auffallend schwärzlich mit kontrastreichen, abgesetzten, weißem Flügelfeld. Die Weibchen hingegen sind eher düster graubraun - einzig der rostrote Schwanz ist bei beiden gleich auffallend. Mit diesem "zittert" der Hausrotschwanz, wie auch sein Vetter der Gartenrotschwanz ständig.



März 2018

Der #Habicht ist aus der Ferne sehr leicht zu verwechseln mit seinem nächsten Verwandten dem Sperber. Die Weibchen sind fast so groß wie Bussarde, die Männchen jedoch sind deutlich kleiner. Der Habicht kann wie andere #Greifvögel auf Vorrat fressen. Dazu speichert er Nahrung in seinem "Vormagen" - dem Kropf. Durch die unterschiedliche Größe jagen die Weibchen auch andere Beutetiere als die Männchen.



Februar 2018

Der #Mäusebussard wurde aufgrund seines "miauenden" Rufes auch #Katzenadler genannt. Er ist nicht nur unser häufigster #Greifvogel, sondern auch der von ganz Europa...Stundenlang über mehrere Tage verteilt, konnten wir ihn aus unserem Versteck über Wiesen und Äckern kreisend beobachten und fotografieren. Auf seinem Speiseplan stehen Wühlmäuse, Regenwürmer, Insekten, Vögel und Aas.



Januar 2018

Am vorletzten Tag des ausklingenden Jahres war uns das Glück noch mal hold und wir konnten den Majestät des hiesigen Waldes - den Rothirsch ablichten...In diesem Sinne - Euch allen ein frohes neues und gesundes Jahr 2018!