Hier findet Ihr unsere Auswahl der Monatsbilder des Jahres 2018


Oktober 2018

Diese #Haubenmeise hat das lebensspendende Naß in unserem Garten sehr gerne angenommen. Leider sind in vielen Siedlungen die natürlichen Gewässer nahezu verschwunden. Da Vögel keine Schweißdrüsen besitzen, können sie auch nicht schwitzen. Deshalb ist es um so wichtiger Ihnen im Garten etwas Wasser in Form einer Vogeltränke zur Verfügung zu stellen. Vögel müssen zwei Mal pro Tag Wasser aufnehmen. Vor allem Körnerfresser können dies nicht über die Nahrung kompen-sieren. Aber immer auf sauberes Wasser achten!



September 2018

Ob dieser #Frischling uns gewittert hat & aufgrund dessen neugierig & gefährlich nah in unsere Richtung lief, wissen wir nicht? Den Moment haben wir jedoch mit unserer Kamera festgehalten & waren froh, das seine Mutter (die Bache) uns nicht entdeckt hatte. Die Wildschweine sind durch Ihre An-passungsfähigkeit die Gewinner unserer Kulturlandschaft - hinzu kommen immer mildere Winter, Nahrung im Überfluss & viele Möglichkeiten, sich in den riesigen Feldern des zunehmenden Maisanbaus verstecken zu können. Das führte dazu, daß Ihre Population deutlich zunehmen konnte & viele Konflikte entstanden sind. 



August 2018

Ein fast schon seltener Anblick ist es, wenn man einen Steinkauz heutzutage zu Gesicht und vor die Linse bekommt. Er steht in Deutschland auf der "Roten Liste der bedrohten Tierarten" & gilt als "stark gefährdet". Hauptursache für den fortschreitenden Be-standsrückgang der kleinen Eule ist der Verlust an geeignetem Lebensraum. Die Rodung von Streuobstwiesen, eine Inten-sivierung der Landwirtschaft, als auch der Verlust und Rückgang extensiv genutzter Mähwiesen und Weiden tragen zum Rückgang bei. Die kleine Eule auf vergleichsweise langen Beinen würde möglicherweise ohne menschliche Fürsorge in Form von künstlichen Brutröhren aussterben. Auch das Beringen des Steinkauznachwuchs ermöglicht es, den weiteren Lebensweg der Tiere zu verfolgen  – und somit die seltenen Tiere zu schützen.



Juli 2018

Unverwechselbar ist der bunt schillernde #Eisvogel. Als Ansitzjäger bevorzugt er klare, saubere und langsam fliessende Gewässer; da er vor dem Sturzflug (Stoßtauchen) ins Wasser seine Nahrung erst lokalisieren muss. Der Eisvogel ist ein Indikator für gesunde Gewässer. In dicht bevölkerten und stark industrialisierten Gebieten ist er mittlerweile eine ausgesprochene Seltenheit.



Juni 2018

Schon die alten Römer führten den Jagdfasan aus Vorderasien ein und hielten sich die auffälligen Vögel als Nahrungsquelle, oder aber als schmuckes Beiwerk am Hofe. Die europäischen Adeligen und Fürstenhöfe haben nach und nach diese Mode übernommen, es entstanden die ersten Fasanerien und Volieren. Zum Wildvogel wurde der Fasan allerdings erst im 18. Jahrhundert, als die ersten Tiere für die Jagd ausgewildert wurden. Seither schreitet er auch bei uns über Felder und Wiesen.



Mai 2018

Seine fächerförmige, aufgerichtete Federhaube ist einzigartig - die im Flug kontrastreich schwarz-weiss gebänderten Flügel und die flatternde Flugweise erinnern an einen Schmetterling. Der wärmeliebende Wiedehopf ist deutlich von Klimaschwankungen betroffen. Somit wird er sicherlich auch in Zukunft zu den eher seltenen Erscheinungen in unserer heimischen Vogelwelt zählen. Am Boden ist der Wiedhopf oft ersteunlich schwer zu sehen. Seine überwiegend orangebraune Gefiederfärbung fällt nicht besonders auf, die Federhaube ist angelegt, der lange, gebogene Schnabel im Bodenbewuchs verborgen.



April 2018

Da er als einer der ersten Zugvögel aus seinen Winterquartieren im Mittelmeeraum zurückkehrt, läutet für uns der Hausrotschwanz ab März den Frühling ein - wenn auch bei uns ab und an noch winterliche Temperaturen herrschen. Das Männchen ist auffallend schwärzlich mit kontrastreichen, abgesetzten, weißem Flügelfeld. Die Weibchen hingegen sind eher düster graubraun - einzig der rostrote Schwanz ist bei beiden gleich auffallend. Mit diesem "zittert" der Hausrotschwanz, wie auch sein Vetter der Gartenrotschwanz ständig.



März 2018

Der #Habicht ist aus der Ferne sehr leicht zu verwechseln mit seinem nächsten Verwandten dem Sperber. Die Weibchen sind fast so groß wie Bussarde, die Männchen jedoch sind deutlich kleiner. Der Habicht kann wie andere #Greifvögel auf Vorrat fressen. Dazu speichert er Nahrung in seinem "Vormagen" - dem Kropf. Durch die unterschiedliche Größe jagen die Weibchen auch andere Beutetiere als die Männchen.



Februar 2018

Der #Mäusebussard wurde aufgrund seines "miauenden" Rufes auch #Katzenadler genannt. Er ist nicht nur unser häufigster #Greifvogel, sondern auch der von ganz Europa...Stundenlang über mehrere Tage verteilt, konnten wir ihn aus unserem Versteck über Wiesen und Äckern kreisend beobachten und fotografieren. Auf seinem Speiseplan stehen Wühlmäuse, Regenwürmer, Insekten, Vögel und Aas.



Januar 2018

Am vorletzten Tag des ausklingenden Jahres war uns das Glück noch mal hold und wir konnten den Majestät des hiesigen Waldes - den Rothirsch ablichten...In diesem Sinne - Euch allen ein frohes neues und gesundes Jahr 2018!